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Entscheide nach
Gleichstellungsgesetz

Uri

Verfahrensablauf im Kanton Uri

Schlichtungsverfahren

Das Schlichtungsverfahren steht privatrechtlich und öffentlich-rechtlich Angestellten zur Verfügung.
 
Zuständigkeit:
Für Streitigkeiten gemäss Gleichstellungsgesetz ist die kantonale Schlichtungsbehörde in Altdorf zuständig. Öffentlich-rechtlichen Angestellten steht eine Ombudsstelle zur Verfügung, welche die betroffenen Personen berät und den vorgesetzten Stellen geeignete Empfehlungen erteilt.
 
Verfahren:
Das Schlichtungsverfahren richtet sich nach den Bestimmungen der Schweizerischen Zivilprozessordnung (ZPO).
 
Verhandlung:
Bei Streitigkeiten aus Gleichstellungsgesetz besteht die Schlichtungsbehörde aus einer vorsitzenden Person und einer paritätischen Vertretung der Arbeitnehmer und der Arbeitgeber und der beiden Geschlechter. In Streitigkeiten aus Gleichstellungsgesetz ist die Schlichtungsbehörde auch Rechtsberatungsstelle.
 
Wirkung:
Ein Vergleich hat die Wirkung eines rechtskräftigen Entscheids. Bei Nichteinigung wird die Klagebewilligung ausgestellt.

Gerichtsverfahren

privatrechtlich öffentlich-rechtlich
Personen im privatrechtlichen Arbeitsverhältnis müssen sich an die Landgerichte in den Gerichtsbezirken Uri und Ursern als 1. Instanz wenden. Wird die Klage abgewiesen, kann sie ans Obergericht in Altdorf weiter gezogen werden. Personen im öffentlich-rechtlichen Arbeitsverhältnis können sich mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde an das Obergericht in Altdorf wenden. Vorgängig muss verwaltungsintern die Anstellungsbehörde angerufen werden.
Bundesgericht Bundesgericht
privatrechtlich
  • Personen im privatrechtlichen Arbeitsverhältnis müssen sich an die Landgerichte in den Gerichtsbezirken Uri und Ursern als 1. Instanz wenden. Wird die Klage abgewiesen, kann sie ans Obergericht in Altdorf weiter gezogen werden.
  • Bundesgericht
öffentlich-rechtlich
  • Personen im öffentlich-rechtlichen Arbeitsverhältnis können sich mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde an das Obergericht in Altdorf wenden. Vorgängig muss verwaltungsintern die Anstellungsbehörde angerufen werden.
  • Bundesgericht
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