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Entscheide nach
Gleichstellungsgesetz

Lohngleichheit

Siehe Art. 3 Gleichstellungsgsetz
 
Bei individuellen Lohngleichheitsklagen reicht grundsätzlich eine Vergleichsperson des anderen Geschlechts aus, die ohne sachliche Gründe (wie Ausbildung/Qualifikation, Berufserfahrung, Leistung) für gleiche oder gleichwertige Arbeit mehr verdient. Eingeklagt werden kann die Lohndifferenz für die ganze Zeit, in der die Ungleichheit bestand (in der Regel maximal für die letzten fünf Jahre) sowie ihre Behebung für die Zukunft.
 
Wird die Gleichwertigkeit von zwei verschiedenen Tätigkeiten geltend gemacht, so kann dies vom Gericht oft nur durch eine aufwändige Arbeitsbewertung überprüft werden. Falls bereits eine Arbeitsbewertung der unterschiedlichen Einreihung zugrunde lag – wie etwa bei strukturellen Besoldungsrevisionen im öffentlichen Sektor – untersucht das Gericht diese Bewertungsverfahren und ihre konkrete Durchführung auf diskriminierende Elemente.

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© Die Fachstellen für Gleichstellung in der Deutschschweiz